"KITA Sonnenstrahl"
Seit wann gibt es unsere Einrichtung?
Unsere Evangelisch-Lutherische Kindertagesstätte "Sonnenstrahl" betreut seit Januar 1999 unter Trägerschaft der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Drebach Kinder im Krippen- und Kindergartenalter. Seit 2006 betreibt unsere Einrichtung als Außenstelle den Hort in der Grundschule Drebach.
Wie arbeiten wir im Kindergarten?
Die Kinder werden in 5 Gruppen betreut. Wir bieten die Aufnahme von Kindern ab einem Jahr in der "Marienkäfergruppe" an. In die "Spatzen-", "Bienen-" und "Gänseblümchengruppe" gehen die Kinder in der Regel ab 3 Jahren. Im letzten Jahr vor der Schule fassen wir die Schulanfänger eines Jahrganges in eine gemeinsame Gruppe zur Schulvorbereitung zusammen. In diesem Jahr (2007/2008) haben sie sich den Namen "Schlaue Füchse" gegeben. Des Weiteren gibt es in unserer Einrichtung die Möglichkeit, behinderte bzw. von Behinderung bedrohte Kinder zu integrieren. Zum Team gehören u. a. zwei Heilpädagoginnen.
Unser Kindergarten öffnet 6.00 Uhr, die ankommenden Kinder werden gemeinsam betreut. Ab 8.00 Uhr beginnt der Tageslauf in den Gruppen mit einem gemeinsamen Frühstück. Ein Höhepunkt ist dabei das regelmäßige "Gesunde Frühstück", das die Kinder selbst zubereiten.
Der Vormittag setzt sich dann zusammen aus verschiedenen Bildungsangeboten: Freispiel, Turnen, Morgenkreis, Basteln sind u. a. wiederkehrende Bestandteile. Einen festen Punkt bildet die Obstpause vor dem Rausgehen. Danach nutzen die Kinder sehr gern das weitläufige Gartengelände. Von Zeit zu Zeit organisieren die Erzieherinnen einen Spaziergang oder eine Wanderung in den Wald, die natürlich dann schon morgens beginnen.
Unsere "Mittagskinder" (Kinder, die mittags nach Hause gehen) haben die Möglichkeit bis 12. 00 Uhr im Turnraum oder im Freien zu spielen. Die "Schlafkinder" legen sich nach dem Mittagessen auf ihre Matte oder in ihr Bettchen. Die Ruhesituation wird im gesamten Haus an die Schlafbedürfnisse der Kinder angepasst. So haben die Schulanfänger die Möglichkeit, lange Geschichten zu hören und die Mittagsruhe etwas zu verkürzen. Für die ganz Kleinen gibt es einen separaten Ruheraum.
Am Nachmittag ist es unser Ziel, den Kindern bei entsprechender Witterung einen zweiten Aufenthalt im Freien anzubieten. Es gibt eine Vespermahlzeit, danach können die Kinder bis max. 16.30 Uhr unter Betreuung spielen, bis sie von ihren Eltern oder Angehörigen geholt werden.
Die pädagogischen Angebote innerhalb des Tagesablaufes und die Raumgestaltung orientieren wir an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder. Weiterhin ist den Erzieherinnen der partnerschaftliche Umgang mit den Eltern ein wichtiges Anliegen.
Worin äußert sich das christliche Profil?
Unser Anliegen ist es, an unser biblisch-christliches Menschenbild anknüpfend, den christlichen Glauben im Alltag zu leben. Die Bibel und der daraus entstandene christliche Jahreskreis sind die Grundlage unserer Arbeit. Dabei verstehen wir den christlichen Glauben als ein frei zugängliches Angebot für die Kinder auf ihre Fragen nach dem "Woher und Wohin" unseres Lebens.
Die Vermittlung von biblischen Themen und Werten erfolgt durch Geschichten mittels verschiedenster Methoden (z.B. Stehgreifspiel, Egli-Figuren, Bodenbilder, Dias), durch Lieder, durch Gebete. So beginnen Mahlzeiten mit einem gemeinsamen Tischgebet. Besondere Anlässe des Kirchenjahres (Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, Erntedank, Martinstag, Advent, Weihnachten) feiern wir in einen gemeinsamen Morgenkreis im Turnraum.
Feste des christlichen Jahreskreises werden begangen: Beispielhaft stehen dafür das jährliche Kirchgemeindefest, das gemeinsam mit der Ev.-Luth. Kirchgemeinde geplant, vorbereitet und durchgeführt wird. Weiterhin besuchen wir zum Erntedankfest mit allen Kindern die geschmückte Kirche und gestalten jährlich das Martinsfest aus.
In jedem Gruppenzimmer findet man ein Kreuz als Symbol unseres christlichen Glaubens und individuell gestaltete Andachtsecken (Krippenweg, Kreuzweg, Erntedanktisch usw.).
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